“Vielleicht hast du schon denjenigen getroffen, den du niemals vergessen wirst.”

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Aufgehört zu warten. Aufgehört was vorzumachen. Aufgehört das zu sein, was man einst war. Aufgehört zu existieren. Aufgehört zu faszinieren. Aufgehört zu schlafen. Aufgehört wach zu sein. Aufgehört zu erzählen. Aufgehört Lügen anzuzweifeln. Aufhören - mit allem was man ist. Auf das Hören zu hören. 

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Ich weiß nicht, was mit mir passiert ist und wie lange ich noch darum kämpfen muss, das all´das, wie es einmal war, wieder zurück kommt. 
Aber wenn du dich das erste mal verliebst, dann ändert das dein Leben für immer. 
Ich meine jetzt nicht den ersten Austausch von ein paar Küssen, das erste Händchen halten, wenn man sich schämt und nicht weiß, was die Außenwelt wohl dazu zu sagen hat, wenn man das erste Mal ´mit jemanden geht´. Sondern das wahrhaftige, größte Verlieben, was einem widerfährt.  Noch nie stand die Welt so auf dem Kopf, noch nie hat das Herz so wild und Ungetüm geschlagen, dass man dachte der Thorax bricht in zwei. Noch nie haben die Lippen so gekribbelt als Küsse ausgetauscht wurden. Noch nie hat man so zu jemanden aufgeblickt, als auf die große, große Liebe. Und dann steht man da und sagt ´ Hey, hier bin ich, und das ist er …. ja, verdammt er ist MEIN. Schaut ihn euch an. Schaut mich an, seht ihr wie glücklich ich bin ? ´ Alles wird so egal, und jeder Atemzug fühlt sich gleich viel einfacher an. Jeder Schritt gelingt leichter, jeder Wimpernschlag wird schöner. Und jeder Moment wird zur Unendlichkeit. Man ist immer ein bisschen verloren und hilflos, weil die erste Zeit alles ganz neu und aufregend ist. Man muss aufpassen, dass das Herz sich nicht verliert, das die eigenen Gedanken nicht zu verrückt werden und die Abhängigkeit nicht all´zu groß wird… Aufpassen. Aufpassen. Aufpassen. 
Ich habe nicht aufgepasst, ich habe so sehr geliebt. Ich hatte so viel Liebe und so wenig Zeit sie dir zu geben. So große Gefühle, so viele Küsse, so viele leidenschaftliche Berührungen, so viele Telefonate, so viele SMS, so viele handgeschriebene Briefe, so viele geträumte Träume, so viele geheime Gedanken. Du bist schon so lange weg und dennoch über all´. Du bist meine Vorlage für alle, die gekommen sind und noch kommen werden. Schwer zu beschreiben, was du mir gegeben hast. Was du mir gezeigt hast, was du mir für Werte vermittelt hast. Deine Stimme, deine Küsse, deine Aufrichtigkeit die meine Konturen umspielte und mich lebendig fühlen ließ. Du bist die Silhouette, die ich in dämmrigen Stunden immerzu sehe. Was bist du jetzt ? Und für wen wohl? Du schreibst keine tiefgreifenden Texte irgendwo ins Internet. Ich weiß. Du wirst mich nicht vermissen, zumindest nicht nach all´der Zeit, ich weiß. Du würdest mich vielleicht nicht mal mehr auf der Straße erkennen, wenn ich an dir vorbei laufe. Ich weiß! 
Aber ich werde nie wissen, wieso ich dir niemals reichte. Und dabei hast du damals alles getan, dass ich mich einst in dich verliebe. 

Ich vermisse dich

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Ich vermisse dich so sehr.
Ich kann es einfach nicht verstehen:
Du wirst nie wieder bei mir sein.
Ich hatte niemals Angst dich zu verlieren,
ich habe niemals darüber nachgedacht.
Doch als ich dich dann verloren hatte,
war für mich alles aus.
Wie ein Schlag vor den Kopf.
Niemals hatte ich damit gerechnet.
Ich lebte nicht mehr,
ich funktionierte nur noch.
Mein Körper war anwesend.
Mein Kopf war es nicht.
Ich habe angefangen
nachzudenken.
Ich habe angefangen
Angst zu haben.
Ich habe angefangen
die Welt aus einer anderen Perspektive
zu sehen.
Ich habe angefangen
anders zu werden.
Ich habe schließlich auch wieder angefangen
zu leben.
Und immer werde ich nachdenken.
Immer werde ich Angst haben.
Immer werde ich die Welt aus einer anderen Perspektive sehen.
Immer werde ich anders sein.
Immer werde ich dich vermissen.

Und niemals werde ich dich vergessen.


C. - sekundenbruchteile
 
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